Dekanat Kitzingen

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Feed von der Mustergemeinde Philipus
Aktualisiert: vor 56 Sekunden

Andachten

31. Mai 2020 - 18:37

Pfingstgruß

30. Mai 2020 - 14:50
Komm, Heiliger Geist,du Geist des lebendigen Gottes.Du hauchst uns Leben ein.und begleitest uns jeden Tag.Gelobt seist du! Komm, Heiliger Geist,und wehe durch deine Kirche.Puste den Staub von den Bibeln,bring frischen Wind in die ehrwürdigen Räume.Wecke Glaube, Hoffnung, Liebe. Komm, Heiliger Geist,und wehe durch unsere Welt.Brause durch Konferenzsäle und Redentexte.dass die Beratungen und Pläne der Mächtigen zum Guten führen.Entzünde den Willen nach Frieden und Gerechtigkeit. Komm, Heiliger Geist,und wehe durch unsere Herzen.Erfrische die Müden,erfülle die Ängstlichen mit Kraft,gib den Traurigen Lebensmut. Komm, Heiliger Geist,und erneuere uns und unsere Welt.Amen

(Nach einem Gebet von Prof. Dr. Martin Nicol)

 

Mögen Sie den frischen Wind des Heiligen Geistes erfahren!Ein gesegnetes Pfingstfest wünscht Ihnen und Ihren LiebenIhre Dekanin Kerstin Baderschneider

 

Tags: Pfingsten

Wort für die Woche

27. Mai 2020 - 18:03

Pfingsten, das ist ein Wechselbad der Gefühle. Mutlos, enttäuscht, verzweifelt, so zeigt sich das Bild der ersten Christen vor 2000 Jahren. Die Kreuzigung Jesu durch die Römer ist zur Bedrohung auch für ihr Leben geworden. Verständlicher Weise verschanzen sich hinter dicken Mauern und verlassen kaum noch das Haus.

Und dann kommt Pfingsten. Es weht ein kräftiger Wind. Der Heilige Geist, der nicht nur Fenster und Türen zu öffnen vermag, erfüllt sie mit ganz neuer und wundersamer Energie.

Die ersten Christen werden mutig, trauen sich wieder hinaus und erzählen voller Begeisterung von Jesus. Wie er Kranke geheilt und Verzweifelte getröstet hat. Wie er sich eingesetzt hat für die, die gesellschaftlich an den Rand gedrängt waren. Wie durch ihn auch ihr Glaube an Gott gewachsen ist. Voller Inspiration  entdecken sie: Menschlichkeit, Gemeinschaft, Hoffnung und Vertrauen auf Gott sind größer als alle Ungewissheit.

Auch die Zeit einer Pandemie ist ein Wechselbad der Gefühle. Da gab es zu Beginn den ersten Schock und manche Panik. Kein Wunder, dass die meisten von uns erst einmal einkaufen gegangen sind. Viele haben schlecht geschlafen, haben sich ohnmächtig und ausgeliefert gefühlt. Es gab bange Momente, Geduldsproben und Phasen der Angst. Aber irgendwann gab es auch ein leichtes Aufatmen, eine gewisse Routine im achtsamen Umgang miteinander.

Noch ist nicht alles überwunden, aber uns Menschen ist die Fähigkeit gegeben über uns hinauszuwachsen, Schwierigkeiten zu meistern, Veränderung zu gestalten und anderen in Not zu helfen. Pfingsten ermutigt zur Zuversicht. Jesus sendet den Geist der Hoffnung, der Kraft und der tätigen Nächstenliebe. Aus Mutlosen werden Engagierte, Verzweifelte wagen neue Wege und Traurigen eröffnet sich neuer Gestaltungsraum. In dieser Erwartung, dass Gott geben wird, was wir zum Leben brauchen, gehen wir auf das Pfingstfest zu. Der Heilige Geist wird Mittel finden uns zu berühren, Energie zu schöpfen und das Leben neu zu bestehen.

Jacqueline Barraud-Volk

Pfarrerin in Marktbreit, außerdem im Schuldienst im Egbert Gymnasium der Abtei Münsterschwarzach sowie Rundfunkpredigerin im Bayerischen Rundfunk

Tags: Wort für die WocheCorona

Wort für die Woche

19. Mai 2020 - 12:34

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„Ich drück dir die Daumen!“, sage ich zu Lisa. Lisa steht am Fahrradständer und macht sich auf dem Weg zu ihrer Abiturprüfung. Sie runzelt die Stirn und schnauzt mich an: „Was heißt denn das? Du drückst mir die Daumen?“  Bei Lisa liegen die Nerven blank. Homeschooling, selbstständig arbeiten ohne Klassengemeinschaft, Lerngruppe per Videokonferenz - das war hart für sie. Richtig erleichtert war sie, als die Abiturvorbereitung wieder analog in der Schule stattfand.
Lisas Reaktion hat mich nachdenklich zurückgelassen.

„Ich drück dir die Daumen.“- sage ich das so dahin und bin im nächsten Moment  mit den Gedanken woanders. Oder meine ich: „Ich denk an dich, während du in deiner Prüfung schwitzt.“ Als Pfarrerin sage ich oft:  „Ich bete für Sie.“ Sagt der Satz mehr aus?

Im Nachgang stimme ich Lisa zu. Es ist eine Floskel, wenn jemand  sagt  „Ich drücke dir die Daumen.“. Es kann alles oder nichts heißen. Wenn dagegen jemand sagt, „ich bete für dich“, drückt es noch mehr aus: „Ich bete für dich in deiner schwierigen Situation, damit du nicht alleine bist. Gott ist bei dir und ich denke ganz fest an dich und ich bitte Gott um seine Unterstützung für dich.“

Der letzte Sonntag hatte das Motto Rogate-Betet. Dieser Sonntag erinnert uns daran, dass wir Christen ein wunderbares Geschenk haben. Das Gebet. In den letzten Wochen standen unsere Kirchentüren offen. In vielen Gemeinden gab es die Möglichkeit sein Gebet offen in ein Büchlein zu schreiben. Ich war erstaunt, wie viele Menschen dieses Angebot in der Corona-Pandemie genutzt haben. Lehrt Not tatsächlich beten, wie der Volksmund sagt? Mein Eindruck ist, dass viele Menschen das Gebet als Kraftquelle neu entdeckt haben. Ich kann meinen ganzen seelischen Schrott, alles was mich belastet und mir Sorgen macht, bei Gott abladen. Genauso was mich freut. Von Dietrich Bonhoeffer stammt dieses wunderschöne Zitat: „Nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen erfüllt Gott.“

Mareike Rathje, Pfarrerin im Schwarzacher Becken und Weininsel

Tags: GebetWort für die WocheCorona

Youngchurch im Livestram

15. Mai 2020 - 12:33

Am Sonntag. 17.5.2020 lädt das Team der "YoungChurch Kleinlangheim" zu einem Online-Jugendgottesdienst ein. Beginn ist um 19 Uhr. Treffpunkt: YouTube. Weitere Informationen sind auf der Homepage zu finden unter https://www.kleinlangheim-evangelisch.de

Tags: Jugendgottesdienst online

Wort für die Woche

14. Mai 2020 - 21:08

Schwimmend durch die Krise 

„Wem das Wasser bis zum Hals steht, der sollte den Kopf nicht hängen lassen“ – sondern anfangen zu schwimmen. Dann macht er die Erfahrung, dass das Wasser ihn trägt und er in der Krise nicht untergeht. Die Corona-Krise erschüttert im Moment unser Land. Niemand weiß, wie wir durch diese Krise kommen. Viele blicken mit Sorge auf ihre Zukunft. Hilflosigkeit macht sich breit. Die Enge der eigenen Wohnung wird als belastend empfunden.  Viele sind durch Homeschooling und Homeoffice überfordert. Und kein Ende abzusehen. Die Krise dauert an, der Wasserpegel steigt. Doch: „Leben heißt nicht zu warten bis der Sturm vorbeizieht, sondern zu lernen im Regen zu tanzen.“

„Zuversicht – 7 Wochen ohne Pessimismus“ so hieß die Fastenaktion der Evang. Kirche in der Passionszeit 2020. Ostern ist zwar vorbei, das Thema aber umso aktueller. Kommen wir schwimmend – mit Zuversicht- durch die Krise oder zieht uns der Pessimismus runter?  Zuversicht beflügelt zu mutigem Handeln, lässt aufatmen, setzt Energie frei und trägt uns durch Krisen. Manchmal genügt eine kleine Änderung der Blickrichtung. Ja, das Glas ist halbvoll. Die Kraft des Optimismus, eine positive Lebenseinstellung, das Vertrauen in die Zukunft lässt  Dinge in einem neuen Licht erscheinen. 

Viele ließen den Kopf nicht hängen und engagierten sich, zeigten Solidarität und Menschlichkeit,  begeisterten mit kreativen Innovationen, entdeckten  neue  Kommunikationsformen.  freuten sich über die geschenkte Zeit, und entdeckten, dass alle Menschen wichtig und „systemrelevant“ sind. 

Christen fühlen sich von Gott getragen, wissen sich in Gottes Hand geborgen und erfahren selbst im Angesicht von Tod und Trauer Trost und Zuversicht. Der alte Vers „Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück. Denn du Gott bist bei mir.“ lässt mich zuversichtlich jeden Tag dankbar als Geschenk annehmen und mich daran erfreuen.

Und nicht vergessen: Kopf hoch :-) 

Klaus Raab, Dekanatsjugendreferent

 

erschienen am 11.5.2020 in: Mainpost Kitzingen

Tags: Wort für die WocheCorona

Test

13. Mai 2020 - 15:22

st

75 Jahre Kriegsende

8. Mai 2020 - 12:08

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Am 5. April 1945 war der Krieg in Kitzingen zu Ende. Sepp Denninger, damals 10 Jahre alt, erinnert sich noch gut an diesen Tag: „Wir hielten uns im ehemaligen Bergwerksstollen bei der alten Würzburger Straße auf, als die Amerikananer über den Loshügel kamen. ‚Heute wird Kitzingen übergeben‘, hatten die Erwachsenen gesagt. Die Männer schauten regelmäßig nach draußen und berichteten von der Lage. Und irgendwann hieß es ‚Du kannst raus‘. Da sind wir den Berg hinuntergekrabbelt. Die Amerikaner haben aus den Fahrzeugen rausgeguckt und haben uns zugewunken. Und wir haben zurückgewunken. Ich hab keine Angst vor ihnen gehabt. Wir Kinder haben von ihnen Candys und Chocolate bekommen. Diese Wörter konnten wir schnell. Endlich war der Krieg vorbei. Das war eine Erlösung für uns.“

75 Jahre ist das her. Am 8. Mai jährt sich das offizielle Datum des Kriegsendes. Über 60 Millionen Menschen weltweit verloren im Zweiten Weltkrieg ihr Leben. Erschossen, verhungert, vergast, gefallen, erfroren, vergiftet, erhängt, ausgebombt, misshandelt, ausgezehrt durch Krankheit und Mangelernährung. Und die, die überlebten, trugen Wunden an Leib und Seele davon. Manche versuchten das Erlebte zu verdrängen. Und diejenigen, die erzählten, berichteten so unfassbar Grausames, dass man es beim Zuhören kaum ertragen konnte. Die Zeitzeugen werden weniger. Die Erinnerung an den Krieg rückt immer tiefer hinein in die Seiten der Geschichtsbücher. Für manche Jugendliche ist Krieg nur etwas, was man am PC spielt oder was weit von uns entfernt stattfindet. Der Zustand des äußeren Friedens, der uns in Europa offene Grenzen und wirtschaftliches Wachstum ermöglicht, ist weitgehend selbstverständlich geworden.

"Krieg soll nach Gottes Willen nicht sein", erklärte im Jahr 1948 der Ökumenische Rat der Kirchen in der Hoffnung auf eine Weltfriedensordnung. Stattdessen kamen der Kalte Krieg und die atomare Abschreckung. Neue Konfliktlinien entstanden. Zunehmend wird deutlich, wie fragil der Friede ist, wie vielschichtig Konfliktursachen weltweit sind und wie wir mit unserem Lebensstil ebenfalls daran teilhaben. Der Klimawandel entzieht Menschen die Lebensgrundlagen, dies führt zu Konflikten und Migrationsdruck. Die globalen sozialen und wirtschaftlichen Ungleichheiten vergrößern sich. Der internationale Terrorismus verschärft Konflikte. Die Ausgaben für Rüstung und Militär steigen deutlich. Die Bilanz militärischer Einsätze, die zur Beendigung von Menschenrechtsverletzungen führen sollen, ist enttäuschend. Das gesellschaftliche Klima wird rauer. Extremismus, Antisemitismus und stereotype Feindbilder nehmen zu. Und es ist noch nicht absehbar, wie sich die Corona-Krise auf unser gesellschaftliches Leben auswirken wird. Schaffen wir es dauerhaft zusammenzuhalten, solidarisch zu sein? Oder wird die Hetze der Radikalen auf Nährboden treffen?

In seiner „Erklärung zum gerechten Frieden“ aus dem Jahr 2013 hat der Ökumenische Rat der Kirchen vier Dimensionen herausgestellt, die für den Erhalt des Friedens wesentlich sind:  1. Frieden zwischen den Völkern – damit Menschenleben geschützt werden.2. Frieden mit der Erde – damit die Lebensgrundlage erhalten wird.3. Frieden in der Wirtschaft - damit alle in Würde leben können.4. Frieden in der Gemeinschaft – damit alle frei von Angst leben können.

Das hebräische Wort für Frieden ist „Schalom“. Es bedeutet mehr als die Abwesenheit von Krieg. Es bedeutet umfassendes Heil - Gerechtigkeit, Wohlergehen, Sicherheit, Schutz, Frieden, der die ganze Schöpfung umfasst. Dieser Frieden ist kein Zustand, sondern ein dynamischer Prozess. Am Ende der Geschichte wird Gott sein Friedensreich herbeiführen. Und dann wird sich erfüllen, was die Sehnsuchtstexte des Alten Testaments verheißen: Die Schwerter sind zu Pflugscharen geworden, die Völker haben verlernt Krieg zu führen, und alle Nationen kommen zusammen und feiern Versöhnung. Darauf läuft die Friedensmission Gottes hin. Und auch Jesu Botschaft liegt in dieser Spur. Der vollkommene Friede ist ein Geschenk Gottes, aber Friede ist auch den Menschen in die Hände gelegt. „Selig sind, die Frieden schaffen, denn sie werden Gottes Kinder heißen“, das ist keine Haltung des Abwartens, sondern bedeutet Aktivität. Das bedeutet: Der Gewalt den Nährboden entziehen. Deeskalieren. Die andere Wange hinhalten statt es dem andern doppelt heimzuzahlen. Das Schwarz-Weiß-Denken aufbrechen. Mit anderen teilen und sich für Gerechtigkeit einsetzen.

Als Christen leben wir im Spannungsfeld zwischen den verheißenen Sehnsuchtsbildern und den realen Erfahrungen. Wir merken diesen Gegensatz im alltäglichen Leben, beim Blick in die Nachrichten, und auch im eigenen Scheitern. Wir schaffen es nicht immer, im Frieden zu leben. Und trotzdem dürfen wir nicht aufhören, den Frieden zu suchen, denn wir haben Anteil an der Friedensmission Gottes, jeder und jede von uns. Der erste Schritt zum Frieden beginnt in uns selbst. Er beginnt mit selbstkritischen Fragen. Womit bin ich im Unreinen und warum? Wie gehe ich mit anderen um, welchen Ton schlage ich an? Welche Wörter und Aussagen dulde ich in meiner Nähe? Traue ich mich Farbe zu bekennen? Bin ich bereit, bescheiden zu sein, auf etwas zu verzichten um anderer willen? Was fördert den Frieden? In unserer Familie, in unserer Stadt, in unserem Land. In unserer Welt?

Suche den Frieden und jage ihm nach, heißt es in der Bibel. Frieden ist kein bequemer Zustand, sondern muss immer wieder gesucht, geschützt, herbeigeführt werden. 75 Jahre Kriegsende – das bedeutet nicht nur eine Erinnerung an Vergangenes, sondern das ist eine Ermahnung, wachsam zu sein und nicht damit aufzuhören, dem Frieden auf der Spur zu bleiben.

Kerstin Baderschneider, Dekanin

Tags: 75 Jahre KriegsendeVerantwortungFrieden

Information zu den Gottesdiensten ab 10. Mai 2020

8. Mai 2020 - 11:45

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Singt dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder:- Wochenspruch für den Sonntag Kantate -

Wir freuen uns, dass nach Beschluss des bayerischen Kabinetts vom 28. April ab dem Sonntag Kantate, 10. Mai, gemeinsame Gottesdienstfeiern in den Kirchen grundsätzlich wieder möglich sind. Es tut gut, physisch zusammen zu kommen im vertrauten Kirchenraum, gemeinsam zu beten, Gemeinschaft zu spüren und Gottes Wort zu hören. Jedoch ist die Situation noch alles andere als normal.

Wir müssen für den Schutz der gefährdeten Mitmenschen Sicherheitsauflagen beachten, um die Ansteckungsgefahr zu minimieren: zwischen den Teilnehmenden muss 2 m Abstand gewährleistet sein, die Emporen sind nur eingeschränkt benutzbar, zwischen Liturg*in und Gemeinde muss mindestens 6 m Abstand sein. Daher eignen sich derzeit noch nicht alle Kirchen für die Feier des Gottesdienstes. Singen ist nur eingeschränkt möglich und mit Schutzmaske anstrengend, die Gottesdienste werden zeitlich verkürzt sein, die Teilnehmer*innen-Zahl ist aufgrund des Sicherheitsabstandes eingeschränkt.

Wir werden nach wie vor Predigten in den Kirchen zum Mitnehmen auslegen und auf die Homepages stellen, in manchen Gemeinden werden Videoformate angeboten, so dass Sie auf diese Weise Gottesdienst mitfeiern können, auch wenn Sie derzeit noch nicht in die Kirche kommen möchten/können.

In folgenden Kirchen werden am kommenden Sonntag Gottesdienste gefeiert – bitte bringen Sie einen Mund-Nasen-Schutz mit:

Albertshofen: Sonntag 9.30 Uhr Gottesdienst, max. 24 TNBuchbrunn: Sonntag 9 Uhr Gottesdienst – wegen Renovierungsarbeiten in der kath. Kirche -  bitte mit Anmeldung unter Tel 24828Feuerbach: Sonntag 9 Uhr Gottesdienst im BetsaalIphofen: Sonntag 10.35 Uhr Gottesdienst, max. 24 TN, der Gottesdienst wird auch per Video aufgenommen.Kitzingen Friedenskirche: Sonntag 10.10 Uhr Gottesdienst – max. 50 TNKitzingen Stadtkirche: Sonntag 8 und 9.30 Uhr Gottesdienst, max. 45 TNKleinlangheim: Sonntag 10.10 Uhr Gottesdienst – max. 60 TNMainbernheim: Sonntag 9.30 Uhr Gottesdienst – max. 70 TNMarktsteft: Sonntag 10.15 Uhr Gottesdienst – max. 35 TNMichelfeld: Sonntag 9 Uhr Gottesdienst – max. 25 TNRepperndorf: Sonntag 10.10 Uhr Gottesdienst, max. 37 TNSchwanberg: Sonntag 9 Uhr Gottesdienst, Wochentagsgottesdienste eingeschränkt, Informationen auf der HomepageSegnitz: Sonntag 9 Uhr Gottesdienst – max.25 TNNoch keine Gottesdienste finden derzeit in folgenden Kirchen statt: Obernbreit, Hohenfeld, Sickershausen, Kaltensondheim, Seniorenheim Haus Mainblick, Münsterschwarzach-KapelleFür Dettelbach, Schernau, Neuses, Rödelsee, Fröhstockheim, Mainstockheim und Marktbreit liegen noch keine Informationen vor. Bitte beachten Sie die Homepages der Kirchengemeinden. Im Namen des Pfarrkapitelsmit herzlichen GrüßenDekanin Kerstin Baderschneider Tags: GottesdienstCoronaSicherheitskonzept

Wort der Woche

5. Mai 2020 - 18:59

Mit langem Atem lebt sich`s gut

Der Atem ist - wie der Herzschlag – ein Grundrhythmus unseres Lebens. Was immer wir tun, bei Tag und bei Nacht, solange wir leben: Wir atmen. Wenn wir uns körperlich anstrengen oder aufgeregt sind, geht er schneller, manchmal ringt man nach Atem, dann geht er wieder ruhig dahin. Eine Grundübung der Meditation ist, mich dem Fluss meines Atems zu überlassen, wahrzunehmen, wie er ein- und ausströmt, wie von selbst. Aber auch bei sportlichen Aktivitäten, beim Wandern oder Joggen, ist es wichtig, seinen Atemrhythmus zu finden. Es macht keinen Sinn, eine Strecke so anzugehen, dass man nach einiger Zeit völlig aus der Puste ist.

Ein langer Atem steht sprichwörtlich für Gelassenheit. Wer einen langen Atem hat, gerät bei einer herausfordernden Situation nicht gleich in Aufregung und lässt sich nicht erdrücken von einem Berg von Aufgaben. Ein langer Atem ist auch gefragt in der Beziehung zu meinen Mitmenschen, wenn ich die Liebe durchhalte, auch wenn die Nerven blank liegen. Dann kann auch mal ein Seufzer Ausdruck des langen Atems sein.

Solchen langen Atem brauchen wir in der derzeitigen Lage besonders. Seit 7 Wochen ist vieles anders, und wir begreifen: Wir werden noch lange mit der Pandemie leben. Ein langer Atem hilft, dass wir uns nicht verrückt machen und ängstigen lassen, sondern geduldig und gelassen mit der Situation umgehen.

Wenn einer einen langen Atem hat, dann ist das Gott. Sein großer Atem strömt durch die Welt mit Frühling und Herbst, Frost und Hitze, Tag und Nacht. Wenn ich mir vorstelle, was Gott so mit uns Menschen erlebt, braucht er diesen langen Atem besonders. Es ist der lebensschaffende Schöpfergeist, voll Güte und Trost. Und manchmal, glaube ich, kann auch ich ihn spüren: Wenn ich irgendwo in der Natur unterwegs bin, zu Fuß oder mit dem Fahrrad ein gewundenes Tälchen entlang: Der Bach gluckst, die Sonne scheint durch das zarte Grün der Bäume, die Vögel zwitschern um die Wette – da ist alles gut, und Corona ist weit weg. Da kann auch ich aufatmen, da strömen Zuversicht und Lebensfreude zurück.

Bleiben Sie gesund und behütet!

Matthias Wagner, Pfarrer in Segnitz

 

erschienen am 4.5.2020 in: Mainpost Kitzingen

Tags: Wort für die WocheCorona

Rahmenbedingungen für Gottesdienste ab 10. Mai

1. Mai 2020 - 10:38

Wir freuen uns, dass nach Beschluss des bayerischen Kabinetts vom 28. April ab dem Sonntag Kantate, 10. Mai, gemeinsame Gottesdienstfeiern in den Kirchen grundsätzlich wieder möglich sein werden. Jedoch müssen dabei die notwendigen Sicherheitsauflagen beachtet werden. In diesen Tagen prüfen die Kirchenvorstände, ob ihr Kirchengebäude sich unter diesen Vorgaben derzeit für die Feier der Gottesdienste eignet: Zwischen den Gottesdienstbesuchenden muss 2 Meter Sitzabstand eingehalten werden, die Emporen sind nur eingeschränkt benutzbar, zwischen Liturg*in und Gemeinde muss ein Sicherheitsabstand von mindestens 6 Metern sein, wenn diese*r ohne Mund-Nase-Bedeckung spricht. Wenn alle Bestimmungen erfüllt werden können, muss der Kirchenvorstand ein Sicherheitskonzept beschließen. Kommende Woche geben wir Ihnen Bescheid, wie wir gottesdienstliches Leben in den kommenden Wochen gestalten können. Die bisherigen Angebote wie Predigten zum Mitnehmen in der Kirche oder Audio- bzw. Videoformate auf den Homepages wird es weiterhin geben. Auch auf diese Weise können wir geistliche Stärkung bekommen.

Hier finden Sie Informationen dazu: https://corona.bayern-evangelisch.de/Empfehlung.php

Und hier eine kurze Zusammenstellung der Rahmenbedingungen: https://www.sonntagsblatt.de/gottesdienst-corona-regeln-beachten-schutzk...

Bleiben Sie behütet!

Ihre Dekanin

Kerstin Baderschneider

Tags: CoronaGottesdienst10. Mai

Wort der Woche

28. April 2020 - 14:49

Ideen entwickeln – Spaß finden – Gutes tun 

Du schneidest dir selbst die Haare, stellst vorher-nachher-Bilder ins Netz und lachst mit anderen, die die gleichen Probleme haben. Das gesparte Geld spendest du für Menschen, die jetzt besonders in Not sind, – das fühlt sich richtig gut an! #haircutchallenge ist eine der unfassbar vielen Ideen, die in der Krise entstanden sind. Da werden Einkäufe für ältere Menschen organisiert, gemeinsam digital musiziert und gebetet, jemand hängt eine Klopapierrolle am Schmuckband an seine Haustür für „Bedürftige“; und kaum war der Mangel an Schutzausrüstung klar, gab es schon ein Netzwerk von Informatikern, die Folien im Baumarkt besorgen und im 3-D-Drucker Atemschutze für Kliniken herstellten.

Ist das nicht großartig, was dieses fiese Virus wie die Sonne zum Schatten an Kreativität und Gemeinsinn mit sich bringt? Über Wochen ziehen Politiker verschiedenster Parteien weitgehend an einem Strang, bringen drastische Maßnahmen und millionenschwere Hilfspakete fast im Stundentakt auf den Weg. Was für eine grandiose Freiheit: Neues entdecken, kreative Lösungen finden, uns aufmerksamer begegnen. Ostern ist der Durchbruch unbändiger Lebenskraft!

Dies frische Leben ist teuer erkauft: der Zerstörungswelle abgerungen, die unzählige Menschen an den Abgrund führt. Was müssen da viele aushalten! Mit dem, der jetzt sein Einkommen verliert, wird das Lebenswerk von Generationen zerstört. Und das alles, damit die gesamte Bevölkerung – und dazu gehören wir - halbwegs durchkommt. Da leiden viele und sterben Existenzen auch für meine Sicherheit. Sollten wir die Chance verspielen, diese ungeheuerliche Krise umsichtig in Griff zu nehmen und die Welt freundlicher zu gestalten? 

Die allgegenwärtige Anspannung will sich Luft machen. Die Frage ist nur, in welche Freiheit der Überdruck entweicht: gibt es einen gigantischen Knall und übrig bleiben nur Fetzen? Oder gelingt es, der Spannung ein Ventil zu geben: erste Einkäufe zu genießen, und Einschränkungen zu tragen zum Schutz für uns alle? Die Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. 

Ein paar unbeschwerte Osterlacher, frischen Lebensmut, Schutz und Segen in dieser schwierigen Zeit wünscht Ihnen 

Maria Reichel, Schwanbergpfarrerin 

 

erschienen am 20.4.2020 in: Mainpost Kitzingen

Tags: Wort für die Woche

Hilfe für die Partnerkirchen

28. April 2020 - 14:19

Seitdem das Corona-Virus auch in den Partnerkirchen grassiert, wird die ohnehin schon herausfordernde Lage im Gesundheits- und Sozialsystem dort auf eine harte Probe gestellt. Durch die Krise hat sich vielerorts die soziale und wirtschaftliche Lage extrem verschärft und führt zu großer Not. Im Kampf gegen das Virus müssen wir zusammenhalten. Deshalb hat Mission EineWelt einen Nothilfefonds aufgelegt. Bitte helfen auch Sie mit Ihrer Spende. Jeder Euro Ihrer Gabe für diesen Aufruf wird von der bayerischen Landeskirche verdoppelt.

Mission EineWelt

DE56520604100101011111 BIC: GENODEF1EK1

Evangelische Bank

Stichwort: Corona-Hilfsfonds 141016

Wort für die Woche

22. April 2020 - 13:45

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„Das war eine richtige Fastenzeit!“, meinte neulich meine 8 jährige Nichte zu mir am Telefon. „Wie meinst du das?“, frage ich sie. „Man merkt jetzt, was wirklich wichtig ist im Leben. Unterricht zum Beispiel. Früher fand ich die Schule doof. Hausaufgaben sowieso. Aber jetzt fehlt sie mir richtig.“ Leise flüstert sie ins Telefon. „Mama gibt sich alle Mühe beim Hausaufgaben erklären. Aber das kann meine Lehrerin viel besser.“

So wie meine Nichte geht es gerade zahlreichen Menschen. Die vielen Einschränkungen des öffentlichen Lebens, kein Gottesdienst oder Besuch sind ein harter Einschnitt. In Seelsorgegesprächen am Telefon erfahre ich, wie viel die Situation meinen Mitmenschen abverlangt. Da ist die ältere Dame, die schwer krank ist und sich nach der Nähe ihrer Lieben sehnt.  Ihre Familie schützt sie, indem sie auf genau diesen körperlichen Kontakt verzichten. Darunter leidet sie.

Gerade in Krisenzeiten, wenn es einem schlecht geht, tut es gut, sich auf all das Schöne und Gute zu konzentrieren. Statt auf das Negative zu schauen, sich zu fragen, was macht das Leben reicher?  Bewusst wahrnehmen, welche kostbaren Dinge es sind, die den grauen Alltag bunter machen. Noch nie habe ich so bewusst das Obstblütenmeer wie in diesen Tagen miterlebt. Ich freue mich an der Sonne, dem deutlich reduzierten Verkehrslärm und dem fröhlichen Vogelgesang. Ganz passend fand ich dieses Jahr die Fastenaktion der Evangelischen Kirche Deutschland. Das Motto lautete Zuversicht. Sieben Wochen ohne Pessimismus. Wie wichtig ist es in der aktuellen Situation die Zuversicht nicht zu verlieren. Mich begleitet in diesen Tagen der Bibelvers aus 2. Timotheus 1,7: Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Genau diese Kraft der Liebe und der Besonnenheit wünsche ich Ihnen. Und was macht ihr Leben in diesen Tagen reicher?

Pfarrerin Mareike Rathje aus Schwarzach am Main

 

Erschienen am 20.4.20 in: Mainpost Kitzingen

Tags: Wort der Woche